Steven Avery
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Tischendorf - Vorworte zur Sinaitischen Bibelhandschrift zu St. Petersburg (1862) Uspensky - MacDonald - zerrissener und verderbter
https://purebibleforum.com/index.ph...ky-macdonald-zerrissener-und-verderbter.3814/
Regarding Matthew... In Book 13, 35, Jerome tells us that a well-known opponent of Christianity in the third century, named Porphyry, accused Christians of the ignorance of the Evangelist Matthew, because Matthew had written in the aforementioned passage of his Gospel: "so that what was spoken by the prophet Isaiah might be fulfilled," etc. Jerome no longer found this reading in his manuscripts and suggests that wise men may well have removed it.0 But Eusebius also attests to it, as did the author of the Clementine homilies long before him. Now, however, it has vanished from all Greek uncial manuscripts, even from all translations; the Sinai Bible faithfully preserved it alongside five of the minuscule manuscripts that often so enigmatically attest to individual ancient readings. Of course, a corrector who followed in the footsteps of Jerome's "wise men" also surrounded the prophet's name with signs of disapproval.
Noch andere in ähnlicher Weise. von den Alten bezeugte Lesarten des Sinaiticus bestätigen es, dass sein Text den Charakter des angehenden vierten Jahrhunderts, wenn wir nicht noch eine frühere Zeit setzen wollen, an sich trägt. Zu Matth. 13, 35 berichtet uns Hieronymus, dass ein bekannter Gegner des Christenthums im dritten Jahrhundert, Namens Porphyrius, den Christen einen Vorwurf aus der Unwissenheit des Evangelisten Matthäus gemacht, weil derselbe an der genannten Stelle seines Evangeliums geschrieben habe: „auf dass erfüllet würde was gesagt ist durch den Propheten Jesaias, der da spricht" etc. Hieronymus fand bereits diese Lesart nicht mehr in seinen Handschriften und meint, kluge Männer möchten sie wol entfernt haben. Aber auch Eusebius bezeugt sie, sowie längst vor ihm der Verfasser der Clementinischen Homilien. Nun aber ist sie aus sämmtlichen griechischen Unzialhandschriften, sogar aus sämmtlichen Uebersetzungen geschwunden; die Sinaibibel hat sie getreulich aufbewahrt neben fünf der oft so räthselhaft einzelne uralte Lesarten bezeugenden Minuskeln. Natürlich hat aber auch ein Correktor, der in die Fusstapfen der „klugen Männer" des Hieronymus trat, den Namen des Propheten mit Zeichen der Misbilligung umgeben. Eine andere Lesart desselben Porphyrius führt Hieronymus zu Joh. 7, 8 an: auch diese ist aus den meisten griechischen Handschriften geschwunden; die Sinaitische und die Cambridger Handschrift, nebst sechs jüngeren und zahlreichen Uebersetzungen, bieten sie uns noch. Zu Lukas 7, 35 bemerkt Ambrosius, dass anstatt der Worte: „von allen ihren Kindern," die meisten griechischen Handschriften (,,plerique Graeci“) „von allen ihren Werken"
Matthew 13:35 (AV)
That it might be fulfilled which was spoken by the prophet, saying,
I will open my mouth in parables;
I will utter things which have been kept secret from the foundation of the world.
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Regarding Matthew... In Book 13, 35, Jerome tells us that a well-known opponent of Christianity in the third century, named Porphyry, accused Christians of the ignorance of the Evangelist Matthew, because Matthew had written in the aforementioned passage of his Gospel: "so that what was spoken by the prophet Isaiah might be fulfilled," etc. Jerome no longer found this reading in his manuscripts and suggests that wise men may well have removed it.0 But Eusebius also attests to it, as did the author of the Clementine homilies long before him. Now, however, it has vanished from all Greek uncial manuscripts, even from all translations; the Sinai Bible faithfully preserved it alongside five of the minuscule manuscripts that often so enigmatically attest to individual ancient readings. Of course, a corrector who followed in the footsteps of Jerome's "wise men" also surrounded the prophet's name with signs of disapproval.
Noch andere in ähnlicher Weise. von den Alten bezeugte Lesarten des Sinaiticus bestätigen es, dass sein Text den Charakter des angehenden vierten Jahrhunderts, wenn wir nicht noch eine frühere Zeit setzen wollen, an sich trägt. Zu Matth. 13, 35 berichtet uns Hieronymus, dass ein bekannter Gegner des Christenthums im dritten Jahrhundert, Namens Porphyrius, den Christen einen Vorwurf aus der Unwissenheit des Evangelisten Matthäus gemacht, weil derselbe an der genannten Stelle seines Evangeliums geschrieben habe: „auf dass erfüllet würde was gesagt ist durch den Propheten Jesaias, der da spricht" etc. Hieronymus fand bereits diese Lesart nicht mehr in seinen Handschriften und meint, kluge Männer möchten sie wol entfernt haben. Aber auch Eusebius bezeugt sie, sowie längst vor ihm der Verfasser der Clementinischen Homilien. Nun aber ist sie aus sämmtlichen griechischen Unzialhandschriften, sogar aus sämmtlichen Uebersetzungen geschwunden; die Sinaibibel hat sie getreulich aufbewahrt neben fünf der oft so räthselhaft einzelne uralte Lesarten bezeugenden Minuskeln. Natürlich hat aber auch ein Correktor, der in die Fusstapfen der „klugen Männer" des Hieronymus trat, den Namen des Propheten mit Zeichen der Misbilligung umgeben. Eine andere Lesart desselben Porphyrius führt Hieronymus zu Joh. 7, 8 an: auch diese ist aus den meisten griechischen Handschriften geschwunden; die Sinaitische und die Cambridger Handschrift, nebst sechs jüngeren und zahlreichen Uebersetzungen, bieten sie uns noch. Zu Lukas 7, 35 bemerkt Ambrosius, dass anstatt der Worte: „von allen ihren Kindern," die meisten griechischen Handschriften (,,plerique Graeci“) „von allen ihren Werken"
Matthew 13:35 (AV)
That it might be fulfilled which was spoken by the prophet, saying,
I will open my mouth in parables;
I will utter things which have been kept secret from the foundation of the world.
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